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<pre>Kein anderer Bundesligist kassierte in den letzten zehn Spielen weniger Gegentore als Gladbach (6 Gegentreffer).  <p> Nach der Länderspielpause „sind wir die Gejagten. Dann wird es von Spiel zu Spiel noch schwieriger“, so der Dortmunder Top-Torschütze (gemeinsam mit Alcacer, Anm.).  <p>  Die auf Wiedergutmachung bedachten Bullen dürften es somit kaum bei der für einen Sieg benötigten unbedingten Pflichterfüllung belassen — nicht zuletzt die eher niedrig angesetzten Handicap-Quoten der Wettanbieter lassen vermuten, dass es am Samstag richtig deutlich werden kann. <p> „Mit so einer Leistung können wir jeden schlagen. Wenn wir in den ausstehenden vier Ligaspielen bis Weihnachten so auftreten wie heute, bin ich mir sicher, dass wir noch einige Punkte holen werden“, war RBL-Trainer Ralf Rangnick nach dem Spiel sichtlich zufrieden <p>  Zudem mischt sich mittlerweile eine ordentliche Portion Euphorie in den Auftritt von Leipzig, die Trainer Hasenhüttl lieber als Flow bezeichnet. Dies mag vielleicht für seine Spieler der treffendere Ausdruck sein, in Leipzig herrscht in jedem Fall Ausnahmezustand: Das Heimspiel gegen Mainz ist bereits seit Längerem ausverkauft.  </pre>


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<pre>Sechs Mal standen sich Nürnberg und Leipzig bislang gegenüber (1 x Bundesliga, 5 x Liga). Durchgesetzt hatte sich dabei stets das Heimteam.  <p> Eine kuriose Bilanz, die Wölfe hingegen sind mit 7:6 Treffern nicht viel spektakulärer unterwegs. Da der VfL im eigenen Stadion stärker ist und die Eintracht die größeren Probleme auswärts hat, liegt mein Tipp auf der Hand.  <p>  Auch aufgrund von taktischen Umstellungen: Schwarz kehrte zum 4-3-3-System zurück, das er bereits zu Beginn der Saison spielen ließ – allerdings etwas defensiver. Seit der Rückkehr zum neuen, alten System gegen Gladbach (0:0) fing Mainz nur vier Tore in sechs Spielen. <p> Auch in Dortmund. Dort gingen die Mainzer sehr schnell in Führung — nach 13 Minuten stand es schon 2:0 für die Rheinhessen. Selbst der Anschlusstreffer der Dortmunder kurz danach, brachte den FSV nicht aus dem Konzept. <p>  Die Reaktion, die folgte, untermauert die These, dass die Gladbacher in dieser Saison zu Großem fähig sind: Sie ließen sich kein bisschen beeindrucken. Und die Art und Weise, wie die Tore herausgespielt wurden, zeigt: Das, was in Gladbach passiert, ist kein Zufall.  </pre> 


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<pre> In den bisherigen fünf Partien vor heimischer Kulisse schlug die Elf von Ralph Hasenhüttl lediglich gegen die Gladbacher Fohlen in eine Punkteteilung ein — und im DFB-Pokal mussten sich selbst die Bayern eigens ins Elfmeterschießen bequemen, um die dezimierten Sachsen zur Strecke zu bringen.  <p> Satte 117,1 Kilometer und damit vier mehr als der am Ende heillos unterlegene Gegner haben die Bullen im Volksparkstadion abgespult.  <p>  Mit nur einem Sieg aus den jüngsten acht Bundesliga-Partien findet sich die Elf von Florian Kohfeldt lediglich auf dem neunten Tabellenrang wieder. <p>  In dieser Saison holten die „Fohlen“ in 15 Auswärtspartien nur 15 Punkte. Vier Siege gab es nur in der Fremde, dafür schon acht Pleiten. Von den letzten fünf Gastspielen konnte nur eines gewonnen werden (1:0 in Hannover). <p>  Ebenso dürften die Heimsiege gegen Krasnodar und Nizza nur von einer begrenzten Aussagekraft sein — zumal insbesondere der französische Überraschungs-Tabellenführer der Ligue 1 derzeit aus verständlichen Gründen ganz andere Prioritäten setzt.  </pre>


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<pre> Allerdings ist die Hertha in der Fremde ein äußerst unangenehmer Gegner — nicht erst seit dem 0:0 in München. In der Auswärtstabelle liegen die Berliner auf Rang 6 und sie haben aus den letzten drei Auswärtsspielen mit zwei Remis und einem Sieg fünf Punkte geholt.  <p> …die Rheinhessen nur eines ihrer letzten zehn Bundesliga-Auswärtsspiele verloren haben (6 Siege, 3 Remis)?   <p> Unser Geheim-Tipp deshalb: Papadopoulos schießt ein Tor im Spiel! Da der Abwehr-Chef kopfballstark ist und auch bei Standards immer vorne mitmischt könnte er aufgrund von Leipzigs Standard-Schwäche für einen Treffer gut sein. <p>  Gerade diese beiden Auftritte rufen jedoch in Erinnerung, dass bei allen erkennbaren Fortschritten weiterhin punktueller Nachbesserungsbedarf besteht — als Achillesferse sind nach wie vor insbesondere die Prüfungen in der Fremde auszumachen.  <p> Nach nunmehr zwölf ohne jede Niederlage absolvierten Spieltagen steht zudem längst fest, dass die Rasenballer nicht nur in den Pflichtübungen verlässlich liefern; schon in den ersten Saison-Wochen wurden Klippen wie Dortmund, Hoffenheim und Gladbach mehr oder weniger erfolgreich umschifft.  </pre>


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<pre> Hatte die Spielzeit gleich mit einem — zugegebenermaßen noch etwas unglücklichen — 1:2-Dämpfer bei den heimstarken Fohlen begonnen, trug die Werkself vor einer Woche dann auch großherzig ihren Anteil zum reichlich überraschenden Höhenflug der Frankfurter Eintracht bei.  <p> Malte Trainer Martin Schmidt zur Winterpause noch aus einer vergleichsweise komfortablen Position das Abstiegsgespenst an die Wand, hat der vergeigte Big-Point gegen Werder dieses Schreckensszenario nun bereits ein ganzes Stück wahrscheinlicher gemacht.  <p>  Dabei ist es allerdings nicht nur kleineren taktischen Anpassungen anzulasten, dass gegen die ohnehin als defensivstark bekannten Kölner kein Durchkommen war; in deutlich stärkerem Maße machte dem FSV schließlich das Fehlen des abgewanderten Yunus Malli zu schaffen. <p>  Dass die Bremer dieses Mal nun unter ähnlichen tabellarischen Voraussetzung in Leipzig gastieren, könnte somit durchaus als Hinweis auf eine bevorstehende Überraschung zu verstehen sein — wenngleich sich allzu überschäumender Optimismus bis auf weiteres aber doch noch verbieten muss.  <p> Nun hoffen die Rheinländer gegen die Wolfsburger auf eine Trendwende. Personell muss sich Seoane weiter an die Decke strecken.  </pre>


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<address>Apache/2.4.68 (Debian) Server at wct.su Port 443</address>
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